Ansicht WeesensteinBildansicht vergrößern

Weesenstein zieht an. Es lockte schon Besucher, als es noch kein Museum, sondern Wohnort stolzer Adelsgeschlechter war. Mit der Entwicklung des Ausflugstourismus ergoss sich ab spätestens Mitte des 19. Jahrhunderts ein zunehmender Strom von Reisenden in die ländliche Umgebung Dresdens. Man suchte ein Kontrastprogramm zum Leben in der Großstadt – Natur, Romantik, alte Burgen und Schlösser. In Weesenstein fand und findet sich dies alles auf einmal! Die Ausstellung zur Geschichte des Hauses und seiner einstigen Besitzer lädt in der Wintersaison dienstags bis sonntags, im Januar samstags und sonntags, von 10 bis 16 Uhr zu einer spannenden Zeitreise ein.

Bitte beachten Sie: Vom 26. Dezember bis 4. Januar ist das Museum täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Am 24. und 25. Dezember bleibt das Museum geschlossen.

Schloss Weesenstein. Heimliche Residenz der WettinerBildansicht vergrößern

"Schloss Weesenstein. Die heimliche Residenz der Wettiner"
Kostbare Papier- und Ledertapeten, wertvolle Möbel und diverse Alltagsgegenstände zeugen von der anspruchsvollen Wohnkultur der ehemaligen adligen Besitzer der Weesensteiner Grundherrschaft. Nicht nur diese, sondern auch die zahlreichen Wohn- und Wirtschaftsräume werden neben fundierten Einführungsessays in diesem soeben erschienenen prachtvollen Buch anschaulich beschrieben und so das Leben im Schloss im 18. und 19. Jahrhundert bildhaft verdeutlicht. Vor allem den sächsischen Königen Anton und Johann diente Weesenstein als heimliche Residenz! Das Buch ist im Museumsladen für 39,90 € erhältlich.

Wolfgang Tietze, DGK Paradies 042, XXIII. Gesang, 2010, 29 x 37 cm, Aquacryl auf c-printBildansicht vergrößern

Aktuelle Arbeiten aus der Werkgruppe „Dante − Die Göttliche Komödie“ sind in einer Sonderausstellung bis zum 1. März 2015 zu sehen.

König Johann von Sachsen, der berühmteste Weesensteiner Schlossherr, schuf unter dem Pseudonym „Philalethes“ eine Übersetzung Dantes Göttlicher Komödie, die noch heute eine der bekanntesten ist und gedruckt wird. In seinem Lieblingsschloss Weesenstein wird in Erinnerung daran eine Ausstellung unter dem Titel „Inferno−Purgatorio−Paradiso“ zu sehen sein, die Bilder von Wolfgang Tietze, einem national und international agierenden Künstler aus Hohenbüssow (Mecklenburg Vorpommern), zu der Dichtung Dantes zeigt.

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Das reizvolle historische Ambiente des Schlosses bietet Heiratswilligen den passenden Rahmen für den schönsten Tag ihres Lebens. Im festlichen Bankettsaal geben sich die Brautpaare in der standesamtlichen Zeremonie das Ja-Wort. Für das kommende Jahr sind folgende Trau-Sonnabende geplant: 18. April / 2., 9., 16. Mai / 11., 18., 25. Juli / 1., 8., 15. August /19., 26. September und 10. Oktober.

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