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Der Vertrag zu Eger 1459 und die Entstehung der sächsisch-böhmischen Grenze
Sonderausstellung vom 27. März 2010 bis 27. Februar 2011
In einem grenzüberschreitenden Projekt der Partner Schloss Weesenstein, Schloss Decin (CZ) und dem Förderverein für das Schloss Decin (CZ) beschäftigt sich im Zeitraum von 2009 bis 2012 mit den vielfältigen Verflechtungen und Beziehungen in Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und anderen Bereichen Sachsens und Böhmens im Mittelalter. Anlass war das 550-jährige Jubiläum des Vertrages zu Eger, jener Erbeinigung, in der die sächsisch-böhmische Grenze in der auf weiten Strecken noch heute gültigen Form festgelegt wurde. Die Grenze zwischen beiden Ländern ist damit eine der ältesten und stabilsten in Europa.
Die diesjährige Ausstellung beleuchtet die verschiedenen Aspekte des Austauschs zwischen Sachsen und Böhmen vom frühen Mittelalter bis zum Vertrag von Eger in der Grenzregion. Sie zeigt, wie diese Einflüsse in vielfacher Hinsicht für die sächsisch-böhmische Nachbarschaft bestimmend waren. Leihgaben aus namhaften deutschen und tschechischen Museen werden präsentiert, nicht zuletzt das originale sächsische Exemplar des Vertrages zu Eger von 1495.
Schloss Weesenstein eignet sich als Ausstellungsort für dieses Thema hervorragend. Die hier ehemals ansässigen Adelsfamilien von Donin und von Bünau agierten erfolgreich zwischen der Markgrafschaft Sachsen und dem Königreich Böhmen. Die ältesten Teile der Anlage zeugen von einer sehr alten Burg, die als Grenzfeste zwischen Böhmen und Sachsen errichtet wurde.

Weitere Informationen zur Sonderausstellung und dem umfangreichen Rahmenprogramm finden Sie unter dem Menüpunkt Projekt Grenzräume

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letzte Änderung: 19.03.2010